Skurriles von der B-Seite des Gehirns











{Dezember 25, 2006}   Sonntags-Dialog, Volume 6 (an einem gefühlten Sonntag…)

Die Pudelmütze vs. Die Leere auf den Straßen

Die Pudelmütze und die Leere auf den Straßen sitzen am 1. Weihnachtsfeiertag vor einem großen Tannenzapfen, der chilenische Osterlieder auf einer Ukulele klopft. Am Himmel fliegt ein rosa Kaugummi vorbei, das verträumt in die Gegend guckt.

Die Pudelmütze: „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich wäre so gern ein Stück Zartbitter-Schokolade.“

Die Leere auf den Straßen: „Aber Du kannst nicht schmelzen. Und dekorative Eigenschaften bezüglich süßem Tee-Gebäck fehlen Dir auch.“

Die Pudelmütze: „Wäre mir mit einer Gurke geholfen?“

Die Leere auf den Straßen: „Gurken machen vieles besser.“

Die Pudelmütze: „Salatgurke oder eingelegte Massenware?“

Die Leere auf den Straßen: „Brokkoli.“

Die Pudelmütze und Die Leere auf den Straßen ziehen dem Tannenzapfen einen Strampelanzug aus Leinsamen an, während das österliche Klopfen das Kaugummi zum Absturz bringt. Es zerschellt unfern eines Gebirgs-Sees.



Kristof says:

Erst eine wochenlange Wintersonnenwende, dann gefühlte Sonntage - wo soll das hinführen? Lag am Gebirgssee wenigstens schon Schnee, damit das rosa Kaugummi denn zumindest nach seinem Absturz die nötige Aufmerksamkeit erhielt?



Die Existenz says:

Ich denke, Schuld an allem ist der Harrod’s Brandy&Cream-Kaffee, den ich derweil konsumiere ;-)
Ich würde gerne schreiben, dass das rosa Kaugummi nach dem Absturz sowieso tot war und darum keinerlei Aufmerksamkeit mehr benötigte, aber das erscheint mir momentan nicht weihnachtlich genug, weshalb ich mich zu folgender Variante entschieden habe:
Das rosa Kaugummi landete genau in den Armen eines eremitischen Schneemannes und seither leben sie glücklich und zufrieden miteinander, bis dass das Tauwetter sie scheidet…



Legatus says:

Irgendwie hab ich arge Schwierigkeiten mit deinem Blog. Bekomm meistens nur den ersten oder manchmal auch noch den zweiten Beitrag angezeigt. Die Seitenleiste rechts taucht meist garnit auf…

Ansonsten bin ich dafür das das Kaugummi posthum zum Volksheld der Bubble-Republik erklärt wird…



Die Existenz says:

Jaaa…, da hatte sich mit der Zeit wohl etwas der Fehlerteufel eingeschlichen… *hüstel*
Geht’s jetzt ein bisschen besser mit der Seite?

Und die Sache mit dem Volkshelden gefällt dem Kaugummi sicherlich gut ;-)



Logorrhoe says:

Mich würde interessieren in welcher Absicht das Kaugummi sich entschlossen hat, diesen gefährlichen Weg anzutreten und diesen dann auch noch mit dem Leben zu bezahlen.War es denn Herr seiner selbst oder stand es unter dem Zwang bzw. Einfluss von fremden Mächten wie zum Beispiel erzgebirgischer Separatisten oder sorbischen Freischärlern?Außerdem stellt sich mir die Frage, ob es sein Ziel erreicht hat und den aufregenden Tag Revue passieren liess, was sich durch das träumerische manifestiert oder ob des Kaugummis tragisches Dahinscheiden so nutzlos ist,wie alkoholfreies Bier und Sarah Connor.Auf die Möglichkeit des Selbstmordes möchte ich hier nicht eher eingehen, da diese für rosa Kaugummis eher unüblich ist.



Die Existenz says:

Ein paraguayanisches Aufklärungskommando wurde angeblicher Weise unmittelbar noch dem elastischen Zerschellen des Kaugummis losgeschickt, um fünfzig Flaschen Asti Spumante zu materialisieren und damit ein schweizerisches Bergschaf zum vielsagenden Flüstern zu bringen, das sich zum Zeitpunkt des Kaugummitodes ungefähr 80.435,985 km südlich der Absturzstelle aufgehalten hat. Das Schaf verweigerte jegliche Kooperation aber man sagt, dass ein ortansässiges Rebhuhn das Kaugummi kurz vor seinem Tod in ein Playmobil-Diktiergerät hat sprechen hören. Allerdings muss man dazu sagen, dass sich zeitlich Garfield um die Rolle des James Bond beworben hat, während irgendwo anders einfach blaue Weintrauben verschimmelten.
Bleibt also die Frage offen, ob Naomi Campbell das Kaugummi in weitem Bogen ausgespuckt hat oder ob Österreich eine eigene Pastasorte kreiren soll.
Die Suche nach dem Diktiergerät wir voller Hoffnung auf Klärung und drei seltene Plastikpferdchen fortgesetzt…



Logorrhoe says:

Mir trug sich da eine andere Kunde ans Ohr.Vier siamesische Albinochinchillas,die sich in selbigem Moment mith “Wilthener Goldkrone” und “Mokka Edel” die cerebrale Festplatte formatierten waren der Meinung, dass das Kaugummi kurz vor seinem tragischen Dahinscheiden noch eine Ätherprojektion (respektive Astralreise) zum Hauptbahnhof von Oer-Erkenschwick durchführte, während zu einem völlig anderen Moment vor zwei Jahren, die “Kessler-Zwillinge” misslungene Bechamelsauce gegen den Uhrzeigersinn in den Aussguss schütteten und dabei im Dreivierteltakt “Preussens Gloria” rückwärts rülpsten.Wenn das elastische, mit Geschmack versetzte, zum Zeitvertreib geeignete,der Zahngesundheit zuträgliche, das Nachdenken fördernde Kautschukprodukt (vulgo:Kaugummi) sich präposthum selbst abtrieb, quasi den Strohtod beging (umgspr:Selbstmord), dann ist es allerdings völlig auszuschliessen das Dieter Bohlen und Alice Schwarzer den heiligen Bund der Ehe eingehen wärend sich in 23,4 Parsec Entfernung ein Wurmloch mit exorbitantem Ausmass,in hedonistischer Art und Weise, selbst verschlingt und im Moment der Nullsingularität ein ockerfarbenes Playmobil-Diktiergerät auf den Kopf von Johannes Heesters fällt.



Die Existenz says:

Eine abgesandte kollektive Vereinigung eines einzigen ranzigen Eidotters befragte kürzlich Heisenberg zu diesem brisanten Thema. Er knüllte ein Kaugummipapier zusammen und betrachtete es mit einem zugekniffenen Auge…
Eine fehlgewachsene Chilischote gab dem Dotter letztendlich den Tipp, es einmal bei der Familie des Kaugummis zu versuchen. Jenes sollte sich jedoch nicht zuletzt durch den Fakt als schwierig erweisen, dass Tauben grundsätzlich kein pink tragen, sondern vor allen Dingen durch das Erscheinen eines spontanen instabilen Subraums im örtlichen netto-Markt direkt in einem genmanipulierten phasenverschobenen Petersilienbusch mit Hang zur akuten Spin-losigkeit.
Die Mutter des so grausam dahingeschiedenen Objektes humanoider Ersatzbefriedigung und moderner Baumsaftverwertungsindustrie verfasste vor, nach und während des Eintreffens des Dotters eine Todesanzeige für ihren einzigen Sohn, der in einer anderen Zeit irgendwo nördlich von Kuala Lumpur auch ihr Neffe und Zuchtmeerschweinchenbock gewesen war. Hätte Alfred Biolek nur einen IQ-Punkt mehr in seinem linken Schulterblatt, wäre jene Todesanzeige sicherlich direkt unter der nächstmöglichen verfügbaren Schale einer Musa paradisiaca (auch unter dem Pseudonym “Banane” bekannt) veröffentlicht worden. So aber bleibt nur eine gelbe Paprika im Ereignishorizont des leidenden Nichts zurück.



Logorrhoe says:

…gleich beömmel ich mich wirklich….wobei letzterer Text schon wieder fast zuviel Sinn hat…



Die Existenz says:

Oh, das mit der zu starken Sinnhaftigkeit tut mir ehrlich leid…! Ich bin zutiefst betroffen und werde mich deshalb wohl in einer großen Pfütze geschmolzener roter Gummibärchen mit Lorbeeraroma ersäufen müssen…



Logorrhoe says:

Ego te absolvo!



Die Existenz says:

Ich danke dir, bin aber bereits in Form eines frühsommerlichen Gänseblümchens reinkarniert…



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