Der Zynismus vs. Das Schokoladeneis
Der Zynismus und das Schokoladeneis sitzen auf einem eingeschlafenen Stuhlbein, das zwar die Form des asiatischen Kontinents aufweist, dennoch aber nach Melisse schmeckt. Am Rande des Geschehens besteigt ein gelb gestrichener Phallus in Jeanshosen und ohne Narzissen den Aachener Dom, während in einem Kühlschrank eine Winkerkrabbe das Wort Einzelverbindungsnachweis rückwärts rülpst.
Der Zynismus: „Es ist doch einfach nicht fair, dass Parkbänke zwei Beine haben.“
Das Schokoladeneis: „Manche haben aber auch vier.“
Der Zynismus: „Glaskaraffen?“
Das Schokoladeneis: „Nein, dafür bräuchten sie eine Ummantelung aus Räucherkäse.“
Der Zynismus: „Wegen mir.“
Sie buddeln tief in einem überreifen Emmentaler, stoßen aber weniger auf Erdöl, denn auf gefrorene Pinienkerne, die nach ihrer unverhofften Entdeckung sofort mit Live-Zitaten von Nietzsche und dem Bären-Marke-Bären beginnen. Der Boden erbebt sanft durch das Herannahen einer Tonne imprägnierter Gänsefedern ohne Führerschein. Es weihnachtet sehr.



