Skurriles von der B-Seite des Gehirns











{Mai 27, 2007}   Sonntags-Dialog, Volume 16 (the hectic version)

Der Zynismus vs. Das Schokoladeneis

Der Zynismus und das Schokoladeneis sitzen auf einem eingeschlafenen Stuhlbein, das zwar die Form des asiatischen Kontinents aufweist, dennoch aber nach Melisse schmeckt. Am Rande des Geschehens besteigt ein gelb gestrichener Phallus in Jeanshosen und ohne Narzissen den Aachener Dom, während in einem Kühlschrank eine Winkerkrabbe das Wort Einzelverbindungsnachweis rückwärts rülpst.

Der Zynismus: „Es ist doch einfach nicht fair, dass Parkbänke zwei Beine haben.“

Das Schokoladeneis: „Manche haben aber auch vier.“

Der Zynismus: „Glaskaraffen?“

Das Schokoladeneis: „Nein, dafür bräuchten sie eine Ummantelung aus Räucherkäse.“

Der Zynismus: „Wegen mir.“

Sie buddeln tief in einem überreifen Emmentaler, stoßen aber weniger auf Erdöl, denn auf gefrorene Pinienkerne, die nach ihrer unverhofften Entdeckung sofort mit Live-Zitaten von Nietzsche und dem Bären-Marke-Bären beginnen. Der Boden erbebt sanft durch das Herannahen einer Tonne imprägnierter Gänsefedern ohne Führerschein. Es weihnachtet sehr.



Wiesel says:

Einzelverbindungsnachweis könnte ich nicht mal vorwärts rülpsen ;)



Die Existenz says:

Fänd ich aber klanglich mal sehr herausfordernd ;-)



Logorrhoe says:

Ich kann das auf schwedisch-elektrisch!(klingt ungefähr wie “Eisgekühlter Bommerlunder” in D-Moll,aber mit Tourette-Syndrom)



Die Existenz says:

Traumhaft! Meine Ohren zucken schon im Takt von vollreifen Paprika vor akustischem Verlangen ;-)



Logorrhoe says:

Letztlich ist der latente Melissegeruch auf die Defloration von Nazan Eckes, im Rahmen einer Exkursion Deutschlands Infotainmentschlampen, zurückzuführen.Wenn nicht gleichzeitig zu einem völlig anderen Zeitpunkt ein verschränkter Down-Quark mit der Fernbedienung von Stephen Hawkings Plasmafernseher annihiliert hätte und Christo nicht auf einem Aldibeutel ausgerutscht wäre,dann könnte möglicherweise eine Glaskaraffe mit einer zweibeinigen Parkbank, unter Berücksichtigung von El Ninho und Spongebob,für die Dauer von 18 Exasekunden, fusionieren.Andererseits ist es aber auch in Betracht zu ziehen, dass das Rathaus von Wanne-Eickel durch eine spontane Raumzeitfluktuation direkt mit dem Wohnmobil von Oprah Winfreys Nachbar kollidiert und niemand auch nur daran denkt, in dem Moment Rhabarberkompott zu essen.Dann ist aber auch alles möglich.Eine Quitte quittiert.



Die Existenz says:

Ach, diese geistigen Ergüsse habe ich schon vermisst. Aber Sentimentalitäten beiseite, denn: Barbara Eligmann und der Stein der Weisen wurden auf einem gallert-artigen Kreuzfahrtschiff ohne sicherndes Neuronennetz gesichtet, das keine Quantenverschiebungen auf dem inkohärenten Brokkolibeet zulassen wollte, während in Osnabrück eine BiFi und HP Baxxter auf eine Palmöl-Karaffe klettern ohne dabei an die Folgen zu denken, die expressiver Neo-Dönerismus auf die transzendente Flamingozuchtindustrie hat. Dreibeinige Geldfrösche sollten unter undefinierten Umständen in der fünften Dimension mit Sahne-Quarks bei Laune gehalten werden, damit am Ende nicht doch jeder Penny-Markt eine lebensgroße Erdbeere als Schnuffeltuch braucht.
Narf!



Logorrhoe says:

Ich habe mich soeben vor Lachen mit Nudeln behangen…



Logorrhoe says:

Neulich trug sich dieses zu.
Inga Humpe, Richard Dreyfuss und ein Quartalssäufer mit Laktoseunverträglichkeit betrachteten einen Kubischen Regenbogen vor der Küste von Duisburg als Paris Hilton ihren Hund mit Zaubertrank fütterte, der eigentlich gerade von George Bushs Bar Mitzvah geträumt hat.Seltsamerweise wurde soeben die Dekohärenztheorie in quantenphysikalischer Relevanz verifiziert, was bedeutet, das kleinste atomare Teilchen im Moment der Beobachtung miteinander kommunizieren.Ein Texaner schreit “Yeehaaah” und wird kurz darauf von einer rosaroten Honigmelone erschlagen, was zur Folge hat, dass eine kleine Gravitationswelle in Da Nang einen Passanten von einem Sack Reis erschlagen lässt.Einen Augenblick früher sinnnierten DJ Ötzi, Ralph Wiggum und ein Eimer Schafsköttel über Kants kategorischen Imperativ während ein inkontinentes Kamerunschaf das zeitliche segnet.
Ein Lastschriftverfahren fällt ins Koma, was eine temporäre Stagnation der Aktienfluktuation auf der London Stock Exchange, im Zusammenhang mit siamesischen Zahnfeen bei der Schnittlauchernte, zu Folge hätte niemals haben können.
Schnirch!



Die Existenz says:

Oh, welch facettenreiche Ereignisse.
Jemand sollte dem komatösen Lastschriftverfahren sagen, dass Feng Shui zwar ein Weg, aber kein Gummihuhn ist. Weiterhin könnte hilfreich sein, dass die Palmolive-Hand und Frau Antje tief in den Gedärmen einer nach Zitrone duftenden Zierzypresse die Lösung auf die Frage nach der Existenz von Badenixen mit chronischer Schuppenflechte gefunden haben. Sie lautet Tesa-Film-Ersatzäquivalent. Da Oliver Geißen ein rotes Sofa kennt, welches seinerseits in Kontakt mit drei sibirischen Ohrlöchern steht, welche nun wiederum die Achselhöhle des Dalai Lama mehr als nur persönlich kennen und darum aktiv an der Entstehung von Parmesankäase in der Dose beteiligt waren, darum, ja genau darum, ist eine grüne Topfpflanze einfach nicht mehr als die Masse ihrer selbst in Kombination mit einer wasserdichten Einlegesohle aus Naturplastik.
Es lebe die Fontanelle!



Logorrhoe says:

El Fontane?



Die Existenz says:

Schokoladentee.



Kastengesicht says:

Ist eine gute Itee!Kombiniert mit Erdbeeraroma…könnte den Markt erobern.
Oder die Toilette.



Die Existenz says:

Jener Ort der unverdauten Abkömmlichkeiten ist sicherlich schon von natürlichem Mineralwasser mit Apfelaroma und Yogurette Pfirsich besetzt.



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